am 23.02.2018 in Berlin

Fachsymposium Urbane Nachverdichtung

Fachsymposium Urbane Nachverdichtung

In normalen Wohngebäuden bis zur Gebäudeklasse 5, also keine Hochhäuser, kann der Bewohner über den Treppenraum (erster Rettungsweg) flüchten. Ist ihm dieser Weg versperrt, muss derzeit die Möglichkeit bestehen, dass die Feuerwehr ihn mit ihren Leitern über den sogenannten zweiten Rettungsweg retten kann. Aufgrund der sich verändernden Zuständen in den Innenstädten wird eine wirksame Rettung über die Feuerwehr zunehmend schwieriger. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Die Feuerwehr kommt mit ihren Drehleiterfahrzeugen nicht mehr in die zugeparkten Straßen, kann die Abstützungen nicht ausfahren oder Bäume und Straßenlaternen behindern den Leiterpark. Der Einsatz tragbarer Leitern erfordert viel Personal, ausreichend Platz und darf bauordnungsrechtlich nur bis zu einer Höhe von 8 m vorgesehen werden.
Zur Schaffung von Wohnraum werden nun in Politik und Gesellschaft Möglichkeiten gesucht, vorhandene Baulücken zu schließen und bestehende Bauwerke durch Aufstockungen oder den Ausbau von Dachgeschossen besser zu nutzen. Diese Ansätze verschärfen die dargestellte Problematik und es stellt sich die Frage, wie im Zuge dieser urbanen Nachverdichtung dennoch die Sicherheit der Menschen im Brandfall gewährleistet werden kann. Lassen sich bewährte Lösungsverfahren abwandeln oder neu kombinieren? Wo liegen die Herausforderungen?

Das matchbox Fachsymposium Urbane Nachverdichtung beschäftigt sich mit diesem Thema mit unterschiedlichen Vorträgen aus verschiedenen Blickwinkeln. 

Referent:

Martin Steinert, M.Sc.

Prof. Dipl.- Ing. Anett-Maud Joppien M. Arch. BDA

Frieder Kircher, Leitender Branddirektor

Dr. (Univ. Rom) dottore in architettura Ansgar R. Gietmann

Termin

23. Februar 2018


Teilnahmegebühr
250,-€ netto

Veranstalter
hhpberlinU knowledgeversity 

Kontakt

Teilnehmermanagement:

u@hhpberlin.de

Anmeldung über unser Onlineportal

X
The content is currently being translated by bing translator. We apologize for any translation errors.